AB MORGEN MACH ICH SPRORT

Fünf Tipps fürs Fitness-Studio.

Ab morgen mach’ ich Sport! Am Beginn eines neuen Jahres ein oft gehörter Vorsatz. Die Anmelderaten in den Fitness-Studios schnellen um diese Zeit regelmäßig in die Höhe und die alteingesessenen Mitglieder fürchten sich schon vor dem Chaos, das die ‚Neulinge‘ veranstalten.

Nun gibt es ja bei den Fitness-Studios enorme Unterschiede. Von der einfachen ‚Mucki-Bude‘ bis zur Edelvariante ist die Auswahl groß. Die Erwartungen, die die einzelnen Mitglieder an die ‚Neuen‘ haben, sind überall ähnlich. Damit gleich alles rund läuft, hier ein paar Verhaltenstipps für einen guten Start:

 

Die Anrede

Wundert euch nicht, wenn ihr gleich beim Einführungsgespräch geduzt werdet. Im Sport ist das Du allgemein üblich und ganz normal. Wer Seite an Seite schwitzt, hat schon viel gemeinsam; da passt die persönliche Anrede einfach besser.

 

Das Outfit

Kleidung für den Sport ist so eine Sache. Die einen lieben es funktionell und bequem, für die anderen darf es gern edel bis luxuriös sein. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Euer ältestes T-Shirt sollte hier aber keine Zwischenstation auf dem Weg in die Altkleidersammlung einlegen, und wie sexy dein Outfit ist, hast du dir sicher gut überlegt.

Übrigens: Wenn du dich zum Sport umziehst, achte darauf, dass sich das Chaos in der Umkleidekabine in Grenzen hält.

 

Die Hygiene

Der Geruch spielt im Sport eine besondere Rolle – wer trainiert, schwitzt eben. Da schadet ein kleiner Sprühstoß Deo nach einem langen Arbeitstag und vor einem intensiven Training wirklich nicht.

In jedem Studio gibt es Duschräume. Die sind für die Körperpflege nach dem Training oder vor dem Saunagang bestimmt und nicht, um genüsslich Pediküre oder Beinrasur zu betreiben. Dazu ist das häusliche Badezimmer der geeignete Ort.

 

Die Sauna

Apropos Sauna: Handtuch unterlegen ist Pflicht und Anmache tabu. Hier ist ein Ort der Entspannung, deshalb sind Ruhe und Rücksicht besonders angebracht.

Das gilt auch für die richtige Distanzzone. Leicht verschwitzt und nur mit einem Handtuch bekleidet, ist das Raumbedürfnis für viele größer als bei einem Plausch in der Mittagspause. Rücke deinen Mitmenschen also lieber nicht zu sehr auf die Pelle.

In Großbritannien und den USA ist Badebekleidung in der Sauna vorgeschrieben – andere Länder, andere Toleranz-Grenzen!

 

Die Manieren

Während des Trainings sind, wie immer, wenn wir in Kontakt mit anderen Menschen kommen, unsere guten Manieren gefragt.

Ein freundlicher Gruß, offene Körpersprache und ein nettes Lächeln steigern den Sympathiefaktor enorm.

Lautstarke Gespräche über mehrere Fitnessgeräte hinweg können dagegen sehr störend sein.

So mancher braucht für sein Training Ruhe und Konzentration und unterhält sich lieber später an der Bar bei einem Fitnessdrink.

Sicher ist dir schon aufgefallen, dass ‚Fitnessprofis‘ immer ein Handtuch dabeihaben. Es dient nicht dazu, das nächste Gerät zu blockieren (diese Unsitte ist nicht nur an den Swimmingpools der Ferienanlagen verpönt), es wird bei jeder Übung unter oder an den Körper gelegt, um den entstehenden Schweiß aufzusaugen. Beim Bauchmuskeltraining gehört es also als Unterlage auf die Matte und nicht daneben.

In einem Sportstudio trainieren die unterschiedlichsten Menschen. Toleranz und Rücksichtnahme sollten also selbstverständlich sein. Dann brauchst du nur noch ein kleines bisschen Disziplin und Durchhaltevermögen und schon hast du einen guten Vorsatz für das neue Jahr verwirklicht.

 

Wir wünschen dir viele sportliche Erfolge und angenehme Begegnungen im Fitness-Studio.

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